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Black Swan: Paralyzed (Review)
| Artist: | Black Swan |
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| Album: | Paralyzed |
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| Medium: | CD/LP/Download | |
| Stil: | Hard Rock / Classic Rock |
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| Label: | Frontiers Music | |
| Spieldauer: | 53:43 | |
| Erschienen: | 27.02.2026 | |
| Website: | [Link] |
Wenn ein Projekt das Etikett ‚Supergroup‘ trägt, schwingt meistens eine gehörige Portion Skepsis mit. Zu oft entpuppten sich solche Konstellationen als reine Reißbrett-Produkte, bei denen der Name größer ist als die kreative Schnittmenge der Beteiligten. Doch BLACK SWAN – bestehend aus Robin McAuley (Ex-MSG), Reb Beach (WINGER, WHITESNAKE), Jeff Pilson (FOREIGENER) und Matt Starr (ACE FRESHLEY) – haben bereits mit ihren ersten beiden Alben bewiesen, dass sie keine Lust auf Dienst nach Vorschrift haben. Mit „Paralyzed“ legen die Herren nun ihr drittes Werk vor und zementieren damit ihren Status als eine verlässliche Instanz im modernen Classic-Rock-Zirkus.
Dabei gehen die vier Routiniers erfreulich wenig nostalgisch zu Werke. Klar, das Fundament ist tief im Sound der 80er verwurzelt, doch die Produktion knallt zeitgemäß aus den Speakern. Der Opener „When The Cold Wind Blows“ macht direkt klar, wo der Hammer hängt: Reb Beach peitscht seine Gitarren-Riffs mit einer Energie nach vorne, die manch jüngerer Band gut zu Gesicht stünde, während McAuley beweist, dass seine Stimme scheinbar nicht altert. Und so bietet „Paralyzed“ genau das, was die Zielgruppe erwartet – auf handwerklich hohem Niveau. Songs wie „If I Was King“ oder das treibende „Battered And Bruised“ sind Paradebeispiele für gelungenes Songwriting, das nicht im glattgebügelten AOR-Fahrwasser mitschwimmen möchte.
Jeff Pilson und Matt Starr bilden dabei eine Rhythmusgruppe, die wie ein Schweizer Uhrwerk ineinandergreift – unaufgeregt, aber mit mächtigem Punch. Dass mit „I’m Ready“ auch eine obligatorische Power-Ballade an Bord ist, geschenkt, zumal sie glücklicherweise nie in den totalen Kitsch abdriftet, sondern die emotionale Seite der Band glaubwürdig unterstreicht.
FAZIT: BLACK SWAN liefern mit „Paralyzed“ genau das, was man von einer solchen All-Stars-Besetzung erwarten darf: geballte Routine, spürbare Spielfreude und ein Gespür für große Hooks – ohne auch nur eine Sekunde in angestaubten Alt-Herren-Rock abzurutschen. Stattdessen regieren Druck, Dynamik und Melodien, die sich festsetzen. Wer handgemachten (Hard-)Rock mit Biss, Herz und Hitpotenzial sucht, wird hier bestens bedient.
- 1-3 Punkte: Grottenschlecht - Finger weg
- 4-6 Punkte: Streckenweise anhörbar, Kaufempfehlung nur für eingefleischte Fans
- 7-9 Punkte: Einige Lichtblicke, eher überdurchschnittlich, das gewisse Etwas fehlt
- 10-12 Punkte: Wirklich gutes Album, es gibt keine großen Kritikpunkte
- 13-14 Punkte: Einmalig gutes Album mit Zeug zum Klassiker, ragt deutlich aus der Masse
- 15 Punkte: Absolutes Meisterwerk - so was gibt´s höchstens einmal im Jahr
- When The Cold Wind Blows
- Death Of Me
- Different Kind Of Woman
- If I Was King
- Shakedown
- The Fire And The Flame
- I'm Ready
- Paralyzed
- Carry On
- Battered And Bruised
- What The Future Holds
- Bass - Jeff Pilson
- Gesang - Robin McAuley
- Gitarre - Reb Beach
- Schlagzeug - Matt Starr
- Shake The World (2020) - 13/15 Punkten
- Paralyzed (2026) - 11/15 Punkten
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